Gemeinsam sind wir viele

Als ich „Suris Stiftung“ im Jahr 2014 ausgerichtet habe, ahnte ich nicht, was für eine erfolgreiche unabhängige Gemeinschaft heute hinter diesem Namen stehen würde.

Ganz bewusst habe ich mich damals gegen die Gründung eines eingetragenen Vereines entschieden. Mit dem Verkaufserlös meiner Bücher hatte ich mir eine recht gute finanzielle Basis geschaffen, um jederzeit dort helfen zu können, wo Hilfe gebraucht wurde. Aber umso tiefer ich hinblickte in die Maschinerie des Quälens und Tötens, desto umfangreicher wurde sowohl mein Wunsch als auch die Notwendigkeit zu helfen. Die Grenzen, an die ich stieß, waren schnell erreicht. Natürlich freute ich mich jeden Tag über das Erreichte, war dankbar für jedes gerettete Leben. Aber die Frage: „Könnte ich nicht mehr tun, wenn ich nicht allein kämpfen würde, wenn ich den Preis der Freiheit zahlen und einen richtigen Verein gründen würde?“, beschäftigte mich mehr und mehr. Mit einem eingetragenen Verein, so überlegte ich, könnte ich über regelmäßige Mitgliedsbeiträge verfügen, die mir monatlich finanzielle Sicherheit böten. Ich könnte Spendenbescheinigungen ausstellen und die Mehrarbeit aufteilen. Ich müsste diese zermürbende Arbeit nicht mehr täglich allein bewältigen.

 

​Jeder Euro zählt!

Aber trotz aller Überlegungen entschied ich mich letztendlich dafür, dass „Suris Stiftung“ eine vereinsunabhängige Tierschutzgemeinschaft bleiben sollte. Als solche hatte ich sie gegründet. Als eine Gemeinschaft, der man sich jederzeit ohne feste Bindung anschließen kann. Als eine Gemeinschaft, in der sich Fremde zu Freunden zusammenfinden können, um Hand in Hand notleidenden Tieren zu helfen.

 

Manchmal staune ich heute, wie selbstlos einige unserer Mitstreiter ihre Zeit und ihre Energie für unsere Aufgaben investieren, manchmal bin ich fast beschämt über die Großzügigkeit der Spenden, die auf dem Tierschutzkonto eingehen. Oft weiß ich, wem es leicht fällt, zu spenden und wem schwerer. Es gibt unter uns Menschen, die verzichten ganz bewusst auf private Dinge, um bei uns helfen zu können. Das alles gibt mir den Mut und die Kraft in manch auswegloser Situation nicht aufzugeben.

Es ist oft unglaublich schwer, zu entscheiden, wo und wem ich helfe. Welchen Hund soll ich retten, welchen soll ich tierärztlich behandeln oder operieren lassen, und welchem soll ich das Futter für die nächsten vier Wochen zusichern?

Meine Möglichkeiten zu helfen sind abhängig von unserem Miteinander. Oft habe ich Angst, irgendwann ohne Ihre Hilfe vor dem Leid der Tiere kapitulieren zu müssen. Denn kein Geld bedeutet, nicht auf die täglichen Hilferufe eingehen zu können. Kein Geld bedeutet keine medizinische Behandlung für viele der verletzten Hunde in Almansa, kein Geld bedeutet kein Futter, keine Ausreise aus dem Elend und vieles mehr.

Und so nehme ich immer wieder all meinen Mut zusammen und bitte Sie aufs Neue um Ihre finanzielle Unterstützung. Jeden Tag wieder versuche ich das Rad der dringend erforderlichen Hilfe am Laufen zu halten. Und immer wieder hoffe ich auf Ihr Verständnis, auf Ihren Beistand.

Ich habe meinen Namen für diese Sache gegeben und vieles, was funktioniert, funktioniert deshalb, weil jeder, der zu uns gehört weiß, dass seine Spenden umsichtig eingesetzt und jeder einzelne Cent wertgeschätzt wird.

    Spendenkonto:

    Beate Rost

    IBAN: DE73 1007 0024 0335 0147 00

    BIC: DEUTDEDBBER

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