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    © 2019 by Beate Rost

    Lesen und damit dem Tierschutz helfen!

    Neben der aktiven Tierschutzarbeit ist es mir ein Anliegen, mit meinen Büchern aufmerksam zu machen: auf Tierschutzthemen, mit deren Problematik sich so mancher gedankenlos arrangiert hat.

    Im Mai 2004 schrieb ich in meinem ersten Buch Erlebtes und Erfahrenes über Leid, Rettung und Neubeginn meiner Schützlinge auf. Ein Buch, das ich nie geplant hatte, und das im Grunde nur ganz nebenbei entstanden war. Denn alles, was mir damals am Herzen lag, war einzig und allein meine Aufgabe im praktischen Tierschutz und das Wohl meiner Schützlinge. Der Gedanke, Bücher zu schreiben und Autorin zu werden, sollte nie ein Schwerpunkt meiner Arbeit werden. Dann aber geriet genau zu dem Zeitpunkt, als mein Buch „Endstation Hoffnung“ erschien, das Tierheim in Paderborn, mit dem ich seit vielen Jahren eng befreundet war, unverschuldet in eine schwere finanzielle Krise. Die Angst vor dem Aus schwebte wie ein dunkler Schatten über der Arbeit der Paderborner Tierschützer. Und so kam mir etwas in den Sinn, von dem ich zu diesem Zeitpunkt nicht im Geringsten ahnte, was schon bald daraus entstehen sollte: das erfolgreiche Tierschutzprojekt: „Lesen und damit dem Tierschutz helfen“

     

    „Endstation Hoffnung“ verkaufte sich bundesweit und machte das Tierheim Paderborn bis über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Es erreichte in kürzester Zeit die Herzen der Leser/Innen und es machte die Menschen aufmerksam. Sie erkundigten sich, zeigten Interesse, wollten helfen, weit über den Kauf des Buches hinaus. Spenden gingen im Tierheim ein, Patenschaften wurden übernommen, ehrenamtliche Unterstützung wurde angeboten. Es war etwas geschehen, das ich noch heute als ein kleines Wunder betrachte: Gemeinsam mit meinen Leserinnen und Lesern hatte ich ein Tierschutzprojekt geschaffen, in dem sich Fremde zu Freunden zusammenfanden, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen: Denen zu helfen, die Hilfe brauchten, den Tieren im Tierheim Paderborn. Ein Jahr später kam ich auf die Idee, dass ein solches Buchprojekt nicht einmalig bleiben durfte und dass man es noch einmal schaffen könnte, sich zusammenzufinden, um Hand in Hand denen zu helfen, die hilflos sind. Und so folgte mein zweites Buch "Morgenwind", dessen Verkaufserlös der Startschuss für eines der erfolgreichsten Projekte in der Paderborner Tierheimgeschichte war: Der Bau eines neues Katzenhauses.

    „Ein Buch hilft bauen!“, titelte im Jahr 2006 die Zeitschrift GELIEBTE KATZE. „Das Tierheim Paderborn braucht dringend ein neues Katzenhaus und hat kein Geld. Beate Rost, die mit ihrem ersten Buch „Endstation Hoffnung“ dem Tierheim half, eine bedrohliche Krise zu überwinden, hat deshalb ihr neues, zweites Buch „Morgenwind“ für das Katzenhaus zur Verfügung gestellt.“

    Und so ging es weiter, bis der Bau des neuen Katzenhauses schließlich nach vier weiteren Büchern im Jahr 2011 Wirklichkeit wurde.

     

    Im April 2013 begegnete ich dann auf meinem Weg durchs Leben einer ganz besonderen spanischen Hündin: 

    Suri kam mit einer Mission nach Deutschland. Sie brachte ihre Geschichte mit. Eine Lebensgeschichte, die mich fest in ihren Bann zog. Ich ließ mich auf sie ein und sie berührte mich im Innersten. Ich konnte nicht mehr ausblenden, dass es in Spanien diese "grauen Häuser" gibt, die nach Einsamkeit, Angst und Tod riechen. Ich war nicht mehr in der Lage so zu tun, als gäbe es sie nicht, die unzähligen Leben, die jährlich in den spanischen Perreras auf grausamste Art und Weise ihr Leben verlieren oder zu Hunderten in Massentierlagern vor sich hin vegetieren. Und deshalb entschied ich mich dazu, Hunden wie Suri Anica, die in Spanien keine Chance auf ein würdiges Leben haben, zu helfen. In der Hoffnung, dass Suris Geschichte die Herzen der Menschen erreichen würde und ich durch den Verkauf des Buches "Leben will gelernt sein" mein Vorhaben finanzieren könnte, rief ich im Jahr 2014 das deutsch-spanische Tierschutzprojekt „Suris Stiftung“ ins Leben.

    Dieses Projekt wurde für mich zu einer Herzensangelegenheit und gipfelte im Jahr 2018 in einem meiner bisher erfolgreichsten Hilfsprojekte überhaupt. Es gelang mir, die traurigen Lebensbedingungen unzähliger Ketten- und Zwingerhunde in einem südspanischen Tierheim zu verändern. Seither stelle ich das Projekt unter dem Titel "Herzenshunde von Almansa" in den Focus meiner Arbeit.